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Konstruktivismus und Unterricht
Eine Auseinandersetzung mit theoretischen Hintergründen, Ausprägungsformen und Problemen konstruktivistischer Didaktik

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Ewald Terhart, Professor für Schulpädagogik an der Universität Bochum (heute Universität Münster), setzt sich in dieser Veröffentlichung mit den erkenntnistheoretischen, neurobiologischen, systematischen und pädagogisch-didaktischen Zugängen zu diesem Thema kritisch auseinander. Seine Leitfrage lautet: "Liegt in Gestalt der Konstruktivistischen Didaktik tatsächlich ein neuer Ansatz in der Allgemeinen Didaktik vor?". Zur Beantwortung dieser Frage werden zuerst die zentralen Hintergrundtheorien der konstruktivistischen Didaktik knapp rekapituliert und die sachlichen Kernaussagen rekonstruiert. An Hand von Beispielen - vorwiegend aus dem naturwissenschaftlichen Lernbereich - wird die konstruktivistisch inspirierte Lehr-Lern-Praxis illustriert. Danach entwickelt und belegt der Autor seine These, "dass die konstruktivistische Didaktik dort, wo sie theoretisiert, ihren Neuigkeitswert zum größten Teil aus einer problematischen Radikalisierung von Trivialitäten erhält und dort, wo sie - im Rahmen praktischer Umsetzung  - diese Radikalität zurücknimmt, zugleich ihren Neuigkeitswert endgültig einbüßt". Darin sieht Terhart auch den Grund dafür, dass konstruktivistische Didaktikkonzepte keine wirkliche Rezeption durch die Schul- und Unterrichtspraxis erfahren haben. Seine Argumente und Positionen eröffnen dabei wichtige Zugänge für eine professionsbezogene, kontroverse Auseinandersetzung mit dem "Konstrukt" einer Konstruktivistischen Didaktik.



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